warum Kindermedienstadt?

Hier finden Sie Statements und Meinungen von Freunden und wichtigen Unterstützern des Projektes, die wir gerne bei der Entwicklung von Kindermedienstadt.de miteinbeziehen möchten.

Natürlich braucht ein Medienstandort infrastrukturelle Voraussetzungen. Deshalb errichten wir das Kindermedienzentrum Erfurt. Doch Beton und Technik sind das Eine. Wesentlicher sind Kompetenz und Engagement der ansässigen Medienmacher, deren qualitativer Anspruch sich in Projekten wie www.kindermedienstadt.de zeigt.

Auf solchen Wegen wird sich Thüringen als Kindermedienland und Erfurt als Kindermedienstadt weiter profilieren. Das hilft den Kindern und bietet nicht zuletzt die besten Voraussetzungen für einen nachhaltigen Erfolg unseres Kindermedienzentrums.

Deshalb unterstützt die STIFT das Projekt.
Herzlichen Dank an die Architekten.

STIFT
STIFT
Dr. Sven Günther
Leiter Stiftungsverwaltung



Eine Website für Kinder, die ihnen spielerisch die Welt der Medien erklärt? Werbefrei? Zum Mitmachen? – Klasse, von diesen geschützten Räumen brauchen wir mehr. Räume, in denen sie einfach nur Kind sein dürfen und nicht in erster Linie als Konsumenten wahrgenommen werden.

Wir begrüßen diese Idee umso mehr, weil sie aus Thüringen kommt, der Heimat des KI.KA und dem Bundesland für Kindermedien. Im Rahmen unserer Möglichkeiten werden wir dieses ehrgeizige Projekt unterstützen.

Ki.Ka

Ki.Ka Der Kinderkanal
Ricky Fuchs
Leiterin kika.de



Das Projekt „Kindermedienstadt“ liegt sehr im Interesse der Landeshauptstadt Erfurt. Im "Strategischen Kulturkonzept" der Stadt wird hervorgehoben: "Vom Produktionsstandort bis zu den KiKA-Figuren: Medienpolitik ist auch Kulturpolitik" (S. 80). Die KiKA-Figuren repräsentieren unser Anliegen und sind zum Zeichen der Kindermedienstadt geworden. Sie funktionieren aber nur, weil es ihr mediales Leben gibt und wir Kinder unterstützen, in deren Welt einzudringen, sich in ihr kompetent und gewinnbringend zu bewegen. Medienkompetenz beginnt spielerisch, unterhaltsam, aber sie bildet gleichsam das Fundament für ein gelingendes Aufwachsen in einer digitalen Gesellschaft. Onlinewelt und reale Welt bilden keine Gegensätze. Kinder müssen beide Welten verstehen, an sie herangeführt und zu selbständiger Kreativität befähigt werden. Nur so kommt es zu persönlicher Entfaltung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Ohne Engagement für medialen Entdeckergeist bliebe unsere Kultur rückwärtsgewandt. Deshalb beobachtet die Kulturpolitik der Stadt aufmerksam die Website und wünscht ihr viel Erfolg!

Stadt Erfurt

Tobias J. Knoblich
Kulturdirektor der Landeshauptstadt Erfurt



Das Projekt „www.Kindermedienstadt.de“, das sich zum Ziel gesetzt hat, für Kinder eine Online-Welt aufzubauen und die Medienkompetenz von Kindern zu stärken, hat ein ambitioniertes und vielversprechendes Konzept vorgelegt.

Der kostenlose Zugang und die Werbefreiheit durch Unternehmenspatenschaften könnten ein gutes Umfeld für ein angestrebtes qualitätsvolles Angebot darstellen und das öffentliche Bewusstsein für die Verantwortung im Bereich Kindermedien stärken. Da das Internet für Kinder bisher nur wenig gute Seiten bereithält und außerdem besondere Anforderungen an Sicherheit und kindgerechte Kommunikationsmöglichkeiten gestellt werden müssen, sind Projekte wie die Kindermedienstadt sehr zu begrüßen.

Dass die Planung in hohem Maße die Interaktivität der kleinen Nutzer im Blick hat und den Kindern ein „Selbermachen“ ermöglichen soll, ist ein weiteres Plus. Die vorgestellten Inhalte („Umgang mit Medien“ und „Lernspiele“) lassen ein pädagogisch wertvolles Angebot erwarten. Auch die Alterseinteilung in zwei Gruppen (3-6 Jahre und 7-13 Jahre) erscheint sinnvoll, wenn auch etwas weit gefasst. Dass in hohem Maße die Kinder als Akteure angesprochen werden (Kinderredaktion, virtuelle Medienfirma), dass das Lernen in der Peer-Group (Kinder lernen von Kindern) und die Wissensaufbereitung im Stil des Edutainments geplant sind, zeigt die moderne Ausrichtung der geplanten „Kindermedienstadt“.

Wünschenswert wären ein Chat und Online-Kommunikationsangebote, die für die Kinder sicher zu gestalten wären (moderierte Kommunikation). Grundsätzlich wären die persönlichen Daten der Kinder zu schützen. Dem vielversprechenden Projekt ist eine intensive Unterstützung von Sponsoren, Institutionen und Privatpersonen zu wünschen. Ich wünsche der Kindermedienstadt viel Erfolg für ihr wichtiges und überzeugendes Konzept.

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Prof. Dr. Burkhard Fuhs
Universität Erfurt
Nordhäuserstr. 63
99089 Erfurt